Lippensynchron. Gemessen statt geschätzt.
Jedes Gerät in der Kette verzögert das Bild ein bisschen, der Ton läuft oft einen anderen Weg. LipSync misst, wie weit beides am Ende auseinanderliegt: in Millisekunden und Frames, live und mit Protokoll. Das Testsignal bringt es gleich mit.
Für macOS (Apple Silicon) · Windows in Vorbereitung · Beta kostenlos

Flash und Ton rein, Versatz raus.
Testsignal ausspielen
LipSync erzeugt Flash und Ton gleichzeitig: als Vollbild auf einem Ausgang, als NDI-Quelle oder als Videodatei für jeden Zuspieler.
Durch die Kette schicken
Bildmischer, Scaler, LED-Prozessor, Funkstrecke, Stream-Encoder: Das Signal läuft durch alles, was ihr prüfen wollt.
Am Ende messen
Über Capture-Karte, NDI oder Stream zurück in LipSync. Das Ergebnis steht in Millisekunden und Frames da, mit Ampel.
Für die Einmessung vor der Show und die Abnahme danach.
Auf die Millisekunde
Der Ton wird samplegenau erkannt, das Bild auf Bruchteile eines Frames. Bei unseren Testaufnahmen über alle gängigen Bildraten lag die Abweichung unter 0,1 ms.
Eindeutig auch bei großem Versatz
Die Flashes kommen in unregelmäßigen Abständen. So ordnet LipSync jeden Ton seinem Bild zu, auch wenn er bis zu zwei Sekunden daneben liegt.
Viele Eingänge
Capture-Karten und Kameras, die das System als Videoquelle anbietet, NDI®, Streams, die FFmpeg öffnen kann (etwa SRT oder UDP), und Videodateien, auch mit variabler Bildrate.
Generator inklusive
Testsignal als Vollbild mit Ton auf einem wählbaren Audioausgang, als NDI-Quelle oder als Datei in H.264 oder ProRes, von 23,976 bis 60 fps.
Ampel nach EBU R37
Grün, solange der Ton höchstens 40 ms vor oder 60 ms nach dem Bild liegt. Gelb bis zur Akzeptanzgrenze nach ITU-R BT.1359, darüber Rot.
Protokoll statt Bauchgefühl
Verlauf über die Zeit, Median, Jitter, Drift und Ausreißer. Jede Messung als CSV oder JSON für die Doku oder die Abnahme.
Das Testsignal kommt aus derselben App
Ein Rechner spielt aus, ein zweiter misst, oder beides läuft auf einem Mac. Das Vollbild-Fenster erkennt die Frequenz des Monitors und schlägt die passende Bildrate vor. Über eine Kabelschleife zurück in die Capture-Karte kalibriert ihr den eigenen Ausgang einmal ein.
Für Zuspieler, die nur Dateien kennen, exportiert LipSync das Testsignal als Video mit Ton.

Wo der Versatz entsteht.
- LED-Wand und Bildmischer verzögern das Bild, oft um einen oder mehrere Frames. LipSync zeigt, wie viel Audio-Delay die Tonregie setzen muss.
- Streaming läuft über Encoder und Plattform. Messt am Ende der Kette, was beim Publikum ankommt.
- Abnahme mit Protokoll: Messwerte als CSV oder JSON für die Doku statt „sah synchron aus“.
Wir suchen Setups zum Mitmessen.
Getestet ist LipSync bisher mit NDI und Videodateien. Jetzt wollen wir es in echten Ketten sehen: mit SDI- und HDMI-Capture-Karten, Streams, Bildmischern, LED-Prozessoren und Stream-Encodern. Wer mittesten möchte, schreibt uns kurz, womit ihr arbeitet.
Eine kurze Mail an info@rampensau-gmbh.com genügt, wir melden uns.
Kurz beantwortet
Was brauche ich für die Messung?
Einen Mac mit Apple Silicon und einen Weg, das Signal am Ende der Kette wieder aufzunehmen: eine Capture-Karte mit eingebettetem Ton (HDMI oder SDI), eine NDI-Quelle oder einen Stream. Das Testsignal erzeugt LipSync selbst.
Geht das auch mit Kamera und Mikrofon?
Ja, aber nur grob: Dann fließen die Verzögerungen von Kamera und Mikrofon mit ins Ergebnis. Für verlässliche Werte das Signal direkt abgreifen, per Capture-Karte, NDI oder Stream.
Was bedeutet Plus und Minus?
Plus heißt, der Ton kommt später als das Bild. Minus heißt, der Ton ist zu früh. Zu früher Ton fällt Zuschauern schneller auf, deshalb ist die Grenze dort enger.
Wann kommt die Windows-Version?
Sie ist in Vorbereitung. Wer LipSync unter Windows testen möchte, schreibt es gern in die Beta-Anmeldung.
Was kostet LipSync?
Der Beta-Test ist kostenlos. Wie es danach weitergeht, entscheiden wir nach dem Beta-Test.
Welche Lizenzen stecken drin?
LipSync ist Software der RAMPENSAU GmbH. Für Capture und Dateien nutzt es FFmpeg. NDI® ist eine eingetragene Marke der Vizrt NDI AB.